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Hallo liebe Blogger!

Ich versuche hier in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten eine Art Tagebuch über meinen Lehrgang an der Kraftwerkerschule in Essen zu schreiben.

Eigendlich komme ich aus Frankfurt/ Main und habe eine Ausbildung zum Chemiefacharbeiter und eine Weiterbildung zum Industriemeister Chemie abgelegt. Nun muss ich noch mal die Schulbank drücken und von Januar 2008 bis einschließlich April 2008 den Kraftwerkerlehrgang absolvieren.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim lesen!

Grüße aus Frankfurt

Matthias

http://www.guth-staedtler.de

aus: 60598 Frankfurt
 



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Der erste Tag mit C.L.

 

Also  heute ist es soweit C.L. kommt mit nach Essen. Wir treffen uns Frankfurt und fahren dann gemeinsam nach Essen. Wir sehen uns heute das erste Mal, bisher kannten wir uns nur vom Telefon.

 

Gegen 18:45 sind dann alle in Essen. P.W. hat für alle Kreppel (Berliner) mitgebracht und drängt schon endlich Kaffee zu kochen. Wir können aber noch für ein paar Minuten vertrösten, da C.L. erstmal seine Sachen auspacken und einräumen muss.

Dann geht es den (meisten) der mitgebrachten 25 Kreppel an den Kragen, alle können wir nicht essen – wir gehen ja noch ins Rhein- Ruhr- Center zum essen!

Nach kurzer Überlegung ob es vorab noch ein Eis zu “trinken“ gibt, landen wir wieder im Bowling- Center. Nach dem Essen geht wieder zurück in die Wohnungen, schließlich ist am Montag um 8:00 Uhr endlich der Start des Kraftwerkerlehrgangs.

6.1.08 21:42


Die erste Woche geht zu Ende!

Heute war der letzte Tag des Vorbereitungskurses.

Heute wurde ich schon um 5:00 Uhr geweckt, da einige Mitbewohner im Haus offensichtlich nicht wissen das um diese Zeit eventuell noch einige Leute schlafen wollen. Jedenfalls wurde ausreichend Krach im Treppenhaus gemacht und die Wohnungstüren zugeschlagen. Also bin ich um viertel nach fünf aufgestanden und habe geduscht und mich angezogen. Meine dreckige Wäsche eingepackt und alle anderen Sachen die ich am Wochenende zu Hause gebrauchen könnte.

Dann habe ich das Frühstück schon vorbereitet (Brötchen, Kaffee), denn um 6:30 gibt es wieder Frühstück in meiner Wohnung. Ab Montag ist es dann die Wohnung von C.L. und mir! und der "Frühstücksbrauch" soll beibehalten werden.

Da wir nach dem Lehrgang schnellstmöglich wieder nach Hause wollen, fahren wir heute mit dem Auto zur KWS. Es geht besser als erwartet, wir kommen zügig durch und sind 20 Minuten vor dem Lehrgangsbeginn in der KWS.

Es ging heute um Konzentration und Entspannung:
Nach einem kurzen Rückblick, beginnen wir mit einigen Übungen: Zahlen schnellstmöglich einmal von 1 bis 30 und im zweiten Bild von 30 bis 1 verbinden. Wie lange kann man sich konzentrieren? 30 Sekunden, 1 Minute, 3 Minuten, 5 Minuten oder länger? Was lenkt einen ab? Wir machen einen Selbsttest: Sanduhren mit genannten Zeiten sollen beobachtet werden bis das letzte Sandkorn durchgefallen ist. Dann wird notiert was uns abgelenkt hat! Probiert es selbst einmal aus. Welche Gedanken, Bilder oder Geräusche euch ablenken.

Nach dem Mittagessen machen wir noch einige Gymnastik- und Atemübungen zur Entspannung. Wir sind uns alle einig, dass wir diese Übungen am ersten Tag nicht mitgemacht hätten. Aber wir sind zu einer Einheit zusammengeschweist worden und alle Kursteilnehmer machen die Übungen mit.

Jetzt geht es so schnell wie möglich Richtung Heimat. U.Z. wird zuerst zu Hause im Westerwald abgesetzt. Dann fahre ich noch R.E. bis zur Raststätte wo schein seine Frau auf Ihn wartet. L.J. und P.W sind selbst nach Hause gefahren.

Für Sonntag sind wir für Nachmittags wieder verabredet. Der eigentliche Kraftwerker wird dann am Montag beginnen!

Bis dann.....

4.1.08 21:21


Der Tag nach dem Fön

Frühstück gibt wieder in meiner Wohnung, diesmal allerdings schon um 6:00 Uhr. Es gibt wieder Aldibrötchen und Nutella und Marmelade. R.E. verzichtet wieder auf das Frühstück – er Frühstückt nie, es hat also nichts mit dem gestrigen Abend zu tun!

Gegen 6:40 Uhr brechen wir auf, unsere U-Bahn fährt um 6:46 Uhr.

Wir kommen gut in der KWS an, das Auto können wir getrost stehen lassen, das Bahnfahren ist wesentlich entspannter als das Autofahren. Unsere Erfahrungen aus dem Dezember haben uns auf die Idee gebracht den ÖPNV zu nutzen.

Das heutige Hauptthema ist die Sprache. Was ist die Sprache, was kann Sprache bewirken. Als Übung sollen wir wieder in Gruppen Beschreibungen/ Gebrauchsanweisungen erstellen. Die beiden anderen Gruppen müssen den Zusammenbau von Holzkörpern/ Figuren beschreiben. Unsere Gruppe soll beschreiben wie ein Papierschiff gefaltet wird. Nach einigen Versuchen geben wir auf, da keiner von uns ein Schiff falten kann, und einigen uns auf einen Papierflieger.

Die Präsentation liegt wieder bei mir. Die anderen drei aus meiner Gruppe waren gestern auch schon dran und so bin ich wieder an der Reihe.

Unsere Beschreibung war wohl gut gelungen, es hatten alle an hand der Beschreibung einen mehr oder weniger gelungen Papierflieger basteln können.

Das hört sich ganz einfach an, ist aber schwieriger als ihr glaubt. Tipp: versucht mal mehreren Leuten verbal zu erklären das Haus vom Nikolaus zu zeichnen. Nur durch Sprache, nicht durch Handzeichen o.ä.! Schaut am Besten die Zeichner nicht anzuschauen während ihr beschreibt welche Linie von wo nach wo gezeichnet werden soll. Viel Spaß!

Aus den Nachmittagsvorträgen müssen am Abend noch jeweils drei Fragen beantwortet werden. Vortragsthemen waren: die Umkehrosmose, Solarzellen und der Stirlingmotor.

U.Z. und ich waren vorher noch im Aldi einkaufen. Ich muss Sahnekefir mit nach Hause bringen, den gibt es nur bei Aldi Nord – Aldi Süd hat eine andere Marke. U.Z. benötigt noch einige andere Dinge. R.E. und P.W. sind ins Rhein- Ruhr- Zentrum, sie wollen noch DVB-T- Sticks für die Laptops kaufen und Prospekthüllen für die zukünftigen Lehrgangsaufgaben.

U.Z. und ich essen jeweils eine der Pizzen die wir gestern gekauft hatten und trinken dazu noch einen Rotwein.

So die Fragen sind beantwortet, die Pizza verspeist – der Tag geht zu Ende (wenn ich hier fertig bin schreiben und spülen).
3.1.08 19:55


Der erste Lehrgangstag

Um 9.00 Uhr soll es nun losgehen!

Frühstück gab für alle in meiner Wohnung: Brötchen (von Aldi, müssen nur auf gebacken werden), Marmelade, Nutella, Käse und natürlich Kaffee.

Gegen 7:40 Uhr sind dann losgegangen, da wir nicht genau wussten wie die Bahn Verbindungen zur Kraftwerksschule (KWS) klappen. Als erstes müssen wir die U18 bis Essen Hbf. nehmen, umsteigen in die S18 bis Kupferzell und dann noch ein paar Haltestellen dem Bus 177 bis zur Kraftwerksschule. Wir waren überpünktlich da.

Kaffee und Tee gibt es kostenlos und so konnte die Zeit bis 9:00 Uhr gut überbrückt werden. Viele Teilnehmer kennen wir schon aus dem fachlichen Vorbereitungskurs im Dezember.

Nach einer kurzen Begrüßung inkl. der Hinweise auf das Rauchverbot innerhalb der KWS und die Rettungswege wurden die drei Referenten vorgestellt und die Teilnehmer entsprechend verteilt. Wir haben einen Referenten bekommen der früher schon in Frankfurt gelebt, studiert (“Zeichnen und Malen&ldquound gearbeitet hat bekommen.

Er soll uns das Lernen beibringen.  Nach seiner Vorstellung sind wir natürlich dran uns kurz vorzustellen. Wir einigen uns gleich zu beginn auf das “Du“ als Ansprache, dass bringt eine gewisse Vertrautheit in den Kurs. Dann sein erster Rat: wir sollten den ganzen Kraftwerkerlehrgang als eine Art von Fernsehsendung und Quizshow betrachten! Wir bekommen klargemacht, dass wir eigentlich schon lernen können – uns dieser Tatsache, bzw. den Mitteln nicht bewusst sind. Nach einigen weiteren Ausführungen und Übungen zum logischen Denken sollen wir in Gruppen verschiedene Geräte aus dem Kraftwerksbereich erklären. In den Gruppen wird die Präsentation vorbereitet. Die Gruppe in der ich und U.Z. sind soll eine Gasturbine erklären. Nach einigen Überlegungen welches dargestellte Teil welche Funktion hat wir entschieden die Gasturbine, Gasturbine sein zu lassen – wir haben eine überdimensionalen Fön! Der Generator wird zum Motor, der Gaseintritt zum Regelstufe für das Heizmedium zur Temperaturregelung. Da die Fönstory meine Idee war darf ich auch dem Kurs die Präsentation übernehmen. Nach der dritten Erklärung wurde die Erklärung als schlüssig “anerkannt“! Ich glaube so etwas hat noch kein Kurs gemacht! Die Überraschung war gelungen.

Nach dem Kurs ging es zurück zum Hbf. um dann in der Fußgängerzone noch einige Büromaterialien (Ordner, Locher, Schreibblöcke) zu kaufen die wir in den nächsten Wochen noch brauchen werden.

In unseren Wohnungen angekommen sind wir gleich wieder los Einkaufen. So ein Tag soll ja mit einem Abendessen ausklingen. Nach einiger Suche haben dann einen Lidl gefunden und uns mit dem nötigsten ausgestattet: Tiefkühlpizza, Rindswürste, Senf, Bier, diverse Schokoladevarianten usw.

U.Z. und ich haben uns die Rindswürste schmecken lassen, R.E. und P.W. sind doch noch zum Imbiss um die Ecke.

Nach der Verabredung zum Frühstück für den nächsten Morgen geht der Tag dann zu Ende.

2.1.08 19:53


Die Abfahrt

So nun geht es endlich los!

Sylvester ist gefeiert, der Koffer gepackt, Mikrowelle eingeladen und was man sonst noch so gebrauchen könnte ist im Auto verstaut. Schnell noch den Wagen durch die Waschanlage und es geht los in Richtung Essen über Waldbrunn! Wir treffen bei U.Z. um nach einem Kaffee die Reise nach Essen fortzusetzen. Gegen 18:00 Uhr sind wir angekommen. P.W. ist schon da und hat sich in der ersten Wohnung eingerichtet. R.E. wird mit einziehen.

Ich muss noch bis in den dritten Stock – ohne Aufzug. C.L. kommt erst noch in der nächsten Woche, somit bin ich in der Wohnung diese Woche noch allein.

U.Z. “darf“ noch einen Stock höher schnaufen.

In allen Wohnungen mussten die Bäder und die Küche (Geschirr, Backofen und Kühlschrank) nachgereinigt werden. Handtücher sind OK, die Betten schon bezogen.

Also auf zum Abendessen. Wir suchen uns den Weg ins nahe gelegene Rhein Ruhr Zentrum. Hier sollte es doch bestimmt etwas zu Essen geben!? Nach einiger Suche mussten wir feststellen, dass der Schnitzel-Huber geschlossen hat – ist schließlich Feiertag. So landen wir in der Bowlinganlage. Das Essen ist gut und Getränkt gibt es auch noch dazu.

Nach dem Essen geht es wieder in die Wohnung. Der Koffer ist noch nicht ausgepackt! Den Schrank kurz ausgewischt und ruck zuck ist die Wäsche im Schrank.

Nach ein paar Minuten Fernsehen schalte ich wieder ab, da das DVB-T- Signal ständig unterbrochen wird. Spät genug ist es und so gehe ich ins Bett.

Morgen früh geht es ja dann zum Vorbereitungslehrgang “Lernen lernen“.

1.1.08 19:50


Bald geht es los!

So nun ist bald soweit, es geht am 01.01.08 nach Essen!

Die Firma hat uns (wir sind zu sechst: L.J./ U.Z./ P.W./ R.E./ C.L. und ich M.S.) drei Wohnungen gemietet in denen wir bis zum 30.04. wohnen (hausen) werden. Einer von (L.J.) uns wird im Wohnheim der Kraftwerksschule wohnen.

Somit sind wir zu fünft in dem Haus untergebracht und einer muss oder darf alleine in einer Wohnung leben.

Einen Vorbereitungskurs haben wir schon vom 10. bis 14.12.2007 hinter uns gebracht. C.L. wird erst zum eigentlichen Kraftwerkerlehrgang, der am 07.01.08 beginnt, hinzukommen. C.L. hat erst vor ein paar Tagen seinen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben. Seine Arbeit nimmt er am 02.01.08 auf und muss dann erst mal alle firmeninternen Wege erledigen.

So nun also noch richtig Sylvester feiern und dann geht auch schon los...

30.12.07 19:23


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